Programm Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark 2007-2013

Die EU unterstützt von 2007 bis 2013 mit EU-Strukturfondsgeldern zahlreiche regionale Projekte in der Steiermark.

Aufgrund des großen Erfolges ging Ziel 2 in die nächste Runde.
Von 2007 bis 2013 konnten zahlreiche regionale Projekte in der Steiemark mit Hilfe von Förderungsmitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) umgesetzt werden.
Aufgrund des Endes der Programmlaufzeit wird das Programm Regionale Wettbewerbsfähigkeit mit 31. Dezember 2015 abgeschlossen.
Bis zu diesem Zeitpunkt werden laufende Projekte abgerechnet, neue Anträge sind nicht mehr möglich.
Das neue EU-Programm für die Periode 2014-2020 lautet "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020" und steht bereits in den Startlöchern.

Für den Förderungszeitraum 2007 bis 2013 gab es drei Prioritäten: Das Stärken der innovations- und wissensbasierten Wirtschaft, das Stärken der Attraktivität von Regionen und Standorten sowie Governance und Technische Hilfe. Das Förderungsgebiet umfasste im Gegensatz zur Periode 2000 - 2006 nunmehr die gesamte Steiermark inklusive der Landeshauptstadt Graz. Das Programm wurde als erstes Regionalprogramm von allen 27 EU-Mitgliedsstaaten Anfang Mai 2007 genehmigt. Wie bereits beim früheren Ziel 2 Programm gab es auch jetzt mehrere Förderungsbereiche, denen die eingereichten Projekte entsprechen mussten. Unter die Prioritätsachse 1 "Stärkung der innovations- und wissensbasierten Wirtschaft" fielen 6 Aktionsfelder (AF), unter die Prioritätsachse 2 "Stärkung der Attraktivität von Regionen und Standorten" fielen 4 Aktionsfelder. Die Prioritätsachse 1 entsprach den europäischen Zielen von Lissabon, wie Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung; die Prioritätsachse 2 den Zielen von Göteborg, wie Nachhaltigkeit und Förderung der endogenen Potentiale.


Die Stärken der Steiermark

Die Steiermark hat sich bereits heute als Innovations-, Forschungs- und international vernetzter Wirtschaftsstandort etabliert. Ein Erfolg, der von der Bildung von Netzwerken und „Clustern“ (Automobil, Holz) getragen wird. Die nunmehrigen Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Steiermark liegen u. a. im  Absichern und Weiterentwickeln des Innovationspotentials der (Leit-)Betriebe, in der kontinuierlichen Verbreiterung der  Innovationsbasis, im Finden und Entwickeln von Bereichen mit Zukunfts- und Wachstumspotentialen sowie im Umsetzen der vorhandenen Forschungskapazitäten, Forschungsergebnisse und Ideen auf nationaler und internationaler Ebene.
Um diese Herausforderungen bewältigen zu können, hat das Land Steiermark sieben Leitlinien entwickelt:

1. Innovation
2. Standortstrategie und Internationalisierung
3. Cluster, Netzwerke, Stärkefelder
4. Selbständigkeit und unternehmerischer Spirit
5. Betriebliche Qualifizierung
6. Regionen und Infrastruktur
7. Innovative Finanzierung

Mit diesen Leitlinien sollen die heimischen Stärkefelder weiterentwickelt werden: Ob Automobil- oder Mobilitätssektor, Kreativwirtschaft, Energie- und Umwelttechnik mit erneuerbaren Energien, der gesamte Holzsektor, die Human- und Lebensmitteltechnologie, die Mikro- und Nanotechnologie, die Telekommunikation oder die Werkstofftechnologie. Fortschritte in all diesen Bereichen sollen dazu beitragen, die Steiermark zur „Meisterin der am Markt umgesetzten Innovationen“ zu machen. Deshalb richten sich die Förderungsmaßnahmen des von der EU gestützten Programms „Regionale Wettbewerbsfähigkeit Steiermark 2007-2013“ nach diesen sieben Leitlinien und sprechen die heimischen Potentiale an. Darüber hinaus sollen auch Umwelttechnologien, der Tourismus sowie die integrierte Raum- und Stadtentwicklung unterstützt werden.


Zum Herunterladen:
Operationelles Programm Regionale Wettbewerbsfähigkeit (PDF)

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Förderungen Steiermark - Das Land Steiermark